In der heutigen Zeit stellt sich zunehmend die Frage, welche Perspektive es in dieser Gesellschaft für die heranwachsende Generation gibt. Spielplätze, Sportstätten und Schulen werden geschlossen, Vereinskosten sind für viele nicht mehr tragbar. Dazu gibt es einen Mangel an Ausbildungsplätzen und diejenigen, die einen ergattern, werden oftmals nicht nach der Ausbildung übernommen.

Auch die Familien kommen an ihre Grenzen mit der Erziehung durch hohe Arbeitsbelastungen und niedrigem Einkommen.

Grund genug für AUF Witten, sich diesem Thema anzunehmen, denn es stellt sich die Frage, was wir den kommenden Generationen hinterlassen wollen und ob die Hinterlassenschaften überhaupt tragbar für die Jugend sind.

16. internationales Pfingstjugendtreffen bei strahlendem Sonnenschein

Das Pfingstjugendtreffen hat eine lange Tradition. Das Anliegen dieses Festivals ist vor allem, der Jugend eine Perspektive zu vermitteln.
Das Pfingstjugendtreffen hat eine lange Tradition. Das Anliegen dieses Festivals ist vor allem, der Jugend eine Perspektive zu vermitteln.

Der Koordinierungsausschuss zieht eine durchweg positive Bilanz: „Wir haben ein tolles Wochenende erlebt mit einer einmaligen solidarischen Atmosphäre. Die Zukunft der Jugend stand bei all dem im Mittelpunkt unseres selbstorganisierten Festivals. Es war ein Forum in dem diskutiert wurde, wie dieser Kampf um die Zukunft der Jugend aussehen muss, was er umfasst, was die Fragen und Wünsche der Jugendlichen sind. Und es war ein tolles Fest für die ganze Familie, mit Kinderaktivitäten, Sport, Kultur, usw.“ fasst Gitta Wester zusammen.

Die Zukunftsdemonstration durch die Essener Innenstadt mit ca. 2.500 Teilnehmern war ein gelungener Auftakt. Die Jugendlichen machten ihre Forderungen nach Stilllegung der Atomkraftwerke, Rettung der Umwelt, richtigen Ausbildungsplätzen usw. lautstark bekannt.

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