Solidaritätserklärung mit dem „Verein Rebellisches Musikfestival e.V.“ und Gottfried Schweitzer gegen die Kontokündigung und Kriminalisierung

Lieber Gottfried und Freunde des rebellischen Musikfestivals!

Mit Empörung hat die Jahreshauptversammlung vom 10. November 2018 von AUF Witten eure Nachricht von der Kontokündigung des rebellischen Musikfestivals durch die Commerzbank aufgenommen. Wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität gegen diese Kriminalisierung.

Es kann kein Zufall zu sein, dass zunächst die Konten der MLPD, dann vom internationalistischen Bündnis und jetzt schließlich vom rebellischen Musikfestival gekündigt wurden. Gerade sie sind maßgebende Eckpfeiler im Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung. Anscheinend handelt es sich hier um ein koordiniertes Vorgehen gegen die kämpferische, fortschrittliche und revolutionäre Bewegung. Schon an Pfingsten wurde versucht, das rebellische Musikfestival und ihre gut 2000 Teilnehmer zu kriminalisieren.

Das rebellische Musikfestival verkörpert den heranreifenden rebellischen Geist unter der Jugend auf der Suche nach einer gesellschaftlichen Perspektive. Unterstrichen wird das mit bereits über einer Million Beteiligten an den Protesten gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, zuletzt in Berlin am 13. Oktober mit 242.000 Teilnehmern. Auch AUF Witten ist Teil dieser Bewegung. Als Unterstützer des rebellischen Musikfestivals und der Mitgliedschaft im internationalistischen Bündnis ist das auch ein Angriff auf uns. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

Gleichzeitig ist dieser Angriff auch ein solcher auf Gottfried Schweitzer persönlich. Es ist ein Skandal, dass er an Pfingsten zu einem „Gefährder“ erklärt wurde und das BKA ihm gar angebliche Sprengstoffdelikte vorwirft. Gottfried ist aufs engste mit der Jugend verbunden und revolutionär eingestellt. Anscheinend ist es kriminell, wenn man sich für den Sozialismus einsetzt und der Jugend eine Perspektive aufzeigt. Diese Kriminalisierung muss von jedem demokratisch, antifaschistisch, fortschrittlich und revolutionär eingestellten Menschen entschieden zurückgewiesen werden.

Für die sofortige Rücknahme der Kontokündigung durch die Commerzbank!

Schluss mit der Kriminalisierung von Gottfried Schweitzer und dem rebellischen Musikfestival!

Für die sofortige Rücknahme aller Vorwürfe durch Polizei und Geheimdienste!

Einstimmig von der Jahreshauptversammlung von AUF Witten am 10.11.2018 beschlossen

Protestbrief an die Sparkasse Witten zur Kontokündigung des internationalistischen Bündnis

Protestieren Sie mit diesem Brief gegen die Kontokündigung des internationalistischen Bündnisses durch die Sparkasse Witten.

Sparkasse Witten
Ruhrstr. 45
58452 Witten
Telefon: 02302 174-0
Fax: 02302 174-875950
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Sehr geehrte Damen und Herren der Sparkasse Witten,

hiermit protestiere ich gegen die Kontenkündigung des Internationalistischen Bündnisses!

Das Recht auf ein Konto muss mit Ausnahme von Faschisten für jeden Demokraten gelten. Das ist eine Lehre aus dem Hitler-Faschismus! Das Internationalistische Bündnis richtet sich gegen die Rechtsentwicklung der Regierung - und das ist gut so.

Deshalb fordere ich Sie auf, die Kontenkündigung zurück zu nehmen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Solidarität mit Weltfrau Joly Talukder

Über den Frauenverband Courage haben wir erfahren, dass die Weltfrau und Asienkoordinatorin, Joly Talukder aus Bangladesh, gefangen genommen wurde und sich in Isolationshaft befindet. Dieser Angriff auf die kämpferische Weltfrauenbewegung geht auch uns an. AUF Witten wird dazu in Kürze einen Vorschlag für eine Solidaritätserklärung veröffentlichen. Nachfolgend die Hintergrundinformationen:

Joly Talukder ist kämpferische Gewerkschaftsführerin und Weltfrau. Nach der Rana-Plaza-Katastrophe berichtete sie in Europa über die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen in Bangladesh und setzte sich dafür ein, dass die Überlebenden endlich Entschädigungen und eine Gesundheitsversorgung bekommen, sowie für eine Verbesserung der Brandschutzbestimmungen. ver.di-Frauen aus Duisburg stellten damals das Projekt "Joly - Sponsoring von Organizerinnen" auf die Beine, mit dem die Tätigkeit von drei GWTUC-Organizerinnen finanziert werden konnte.

Weiterlesen: Solidarität mit Weltfrau Joly Talukder

Unterkategorien

2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern