Petition und Beschwerdeseite: Verbesserung der Anbindung ans öffentliche Nahverkehrsnetz der Außenbezirke Wittens

AUF Witten unterstützt das Anliegen, die jüngsten Kürzungen des öffentlichen Nahverkehrs nicht nur zu korrigieren, sondern ihn sogar auszubauen. Anstatt Menschen in den äußeren Stadtgebieten immer weiter von der Außenwelt abzuschneiden und immer höhere Fahrpreise zu verlangen, brauchen wir genau das Gegenteil. Die Petition spricht hier eine deutliche Sprache:

Die derzeitige Situation in den Stadtgebieten Vormholz, Durchholz, Kämpen und Bommerholz in Bezug auf die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist für Menschen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind, äußerst schwierig.

Die Bogestra fährt

die Gebiete Vormholz, Durchholz und Kämpen bisher einmal in der Stunde mit den Linien 375 und 320 an. Mit dem neuen, ab 15.12.2019 gültigen Fahrplan verändert sich die Situation weiter zum Negativen. Vor allen Dingen Schüler können dann die in der Innenstadt gelegenen Schulen nur noch mit enormen Wartezeiten beim Umsteigen, langen Fußwegen zu Haltestellen oder komplizierten und langwierigen Umsteigeprozeduren erreichen. Dies gilt für Hin- und Rückwege.

Die Stadt Witten bietet dazu noch bis zum 29.2.20 ein Beschwerdeformular an. Dazu heißt es:

Neue Linien, neue Strecken, andere Zeiten: Der Fahrplanwechsel der Bogestra brachte im Dezember eine Reihe von Veränderungen. Nicht alle sind gut angekommen. Deshalb  sollen jetzt auf Beschluss des Rates alle Wittenerinnen und Wittener die Möglichkeit erhalten, ihre Probleme in einem Online-Formular zu beschreiben.

Um die Problemlagen zu verdeutlichen, können auch Fotos oder Skizzen angehängt werden, und es sollen auch konkrete Anregungen für Verbesserungen gegeben werden. „Wir hoffen, dass sich möglichst schnell zahlreiche Betroffene äußern“, erklärt  Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Denn in Kürze stehen wieder neue Gespräche mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der BoGeStra und dem VER an. „Gemeinsames Ziel ist es, die auf einigen Linien oder zu verschiedenen Tageszeiten entstandenen Probleme so gut es geht zu beheben“, so Leidemann.

Wir bieten das

 im Service-Portal (unter „KfZ, Straße und Verkehr“) an. Es ist bis noch zum 29. Februar online und wird von Politik und Verwaltung gemeinsam ausgewertet. Im Hinblick auf die anstehenden Gespräche mit dem Kreis und den beiden Verkehrsunternehmen sind möglichst frühe Einsendungen sehr hilfreich.

Wer keinen Internetzugang besitzt, kann dem Planungsamt der Stadt Witten (Annenstraße 113) auch einen Brief mit der Post schicken.

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