Die Montagsdemobewegung gegen die Hartz-Gesetze gibt es in Deutschland seit 2004. Zunächst in Ostdeutschland, später in fast 200 Städten Deutschlands, heute immer noch in über 100 Städten, gehen Menschen jeden Montag auf die Straße gegen die Hartz-Gesetze. Insbesondere die Einführung von Hartz IV hat einen Niedriglohnsektor geschaffen. Das Lohnniveau wurde seitdem um über 30% gesenkt, gleichzeitig nehmen Terror und Druck auf den Ämtern zu. Die Kommunen werden dazu mit den Sozialausgaben belastet, was vorher der Staat übernommen hatte. Alleine in Witten sind das über 4 Millionen Euro jährlich.

Längst geht es jedoch nicht mehr nur um Hartz IV, sondern vor allem um eine gesellschaftliche Perspektive. Die Themenvielfalt ist so bunt wie das tägliche Leben, denn Hartz IV hält in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einzug. Entsprechend findet eine zunehmende gesamtgesellschaftliche Debatte auf der Montagsdemo statt, nach der Frage, wie die Probleme gelöst werden können. Der Montag hat sich zunehmend zum Tag des Widerstands entwickelt.

AUF Witten ist Initiator der Wittener Montagsdemo und unterstützt die Bewegung weiterhin. Sie ist von Beginn an ein offenes Forum für alle geworden. Das offene Mikrofon ist ihr Wesensmerkmal. Deshalb rufen wir Sie auf:

Kommen Sie zur Montagsdemo!

Jeden Montag, 17 Uhr an der Bahnhofstraße/Ecke Nordstraße

Generationswechsel bei der Montagsdemo

Jan Vöhringer, 28 Jahre, ist gelernter Mechatroniker und arbeitet als Prüfer in einem Großbetrieb. Er wird zukünftig die Wittener Montagsdemo moderieren.
Jan Vöhringer, 28 Jahre, ist gelernter Mechatroniker und arbeitet als Prüfer in einem Großbetrieb. Er wird zukünftig die Wittener Montagsdemo moderieren.

Die Funktion des Anmelders, Veranstaltungsleiters und Moderators der Montagsdemo wird in jüngere Hände gelegt und wechselt von Romeo Frey auf Jan Vöhringer.

Er ist 28 Jahre alt, gelernter Mechatroniker und arbeitet als Prüfer in einem Großbetrieb. Seit Jahren ist er aktiv im Schutz der natürlichen Umwelt, im antifaschistischen Kampf, in der Arbeiter- und Jugendbewegung. Für ihn sind kleine Verbesserungen zwar wichtig, aber man sollte dem Übel an die Wurzel gehen. Nur so sieht er eine Zukunft für die Jugend, für die er sich besonders stark macht.

Deshalb auch sein Engagement bei der Montagsdemo, weil die Hartz-Gesetze nicht nur Arbeitslose betreffen, sondern gegen die Zukunft der Jugend insgesamt gerichtet sind.

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Montagsdemo und Widerstand gegen TTIP

Montagsdemo und Widerstand gegen TTIPLetztes Jahr im Herbst demonstrierten 250.000 Menschen gegen TTIP in Berlin, die bundesweite Montagsdemo beteiligte sich aktiv daran.

Am 23.4. weitere 90.000 Teilnehmer in Hannover. In Anwesenheit des US-Präsidenten auch erste Stimmen von Regierungsvertretern, man wolle TTIP nicht um jeden Preis.

Solche Äußerungen sollten uns nicht in Sicherheit wiegen.

Die sogenannten Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, TTP, usw. treten die Rechte und Freiheiten der Menschen weltweit mit Füßen. Dabei geht es um Maximalprofite, davon nehmen die Initiatoren nicht einfach so Abstand.

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Montagsdemonstration im Zeichen des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Die kommende Montagsdemo am 23. November steht im Zeichen des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der am 25.11. weltweit begangen wird.

Zusammen mit der Ortsgruppe Witten des Frauenverbandes Courage e.V. wird eine Diskussion zu den verschiedensten Formen der Gewalt an Frauen gestaltet. Auch direkt Betroffene können gerne das Wort ergreifen, denn das offene Mikrofon steht allen TeilnehmerInnen gleichberechtigt zur Verfügung.

Bewusst macht die Montagsdemo eine Ausnahme für faschistische Propaganda und religiös verbrämten Fanatismus, dafür kann es kein öffentliches Forum geben.

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Jahrestag der IS-Aggression gegen Kobanê

Am Montag, den 14.9.2015, ist es genau 1 Jahr her, dass die faschistischen IS-Truppen das Feuer gegen die in Nordsyrien an der türkischen Grenze gelegene Stadt Kobanê eröffneten.

Kobane ist Zentrum des gleichnamigen Kantons des von Kurden bewohnten Gebietes Rojava, wo der Kampf gegen das syrische Assad-Regime genutzt werden konnte für den Aufbau selbstverwalteter demokratischer Strukturen.

Mittlerweile ist Kobanê und das umliegende Gebiet vollständig vom IS befreit, aber es musste ein hoher Blutzoll bezahlt werden, die Stadt ist zu 80 Prozent zerstört.

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