Die Montagsdemobewegung gegen die Hartz-Gesetze gibt es in Deutschland seit 2004. Zunächst in Ostdeutschland, später in fast 200 Städten Deutschlands, heute immer noch in über 100 Städten, gehen Menschen jeden Montag auf die Straße gegen die Hartz-Gesetze. Insbesondere die Einführung von Hartz IV hat einen Niedriglohnsektor geschaffen. Das Lohnniveau wurde seitdem um über 30% gesenkt, gleichzeitig nehmen Terror und Druck auf den Ämtern zu. Die Kommunen werden dazu mit den Sozialausgaben belastet, was vorher der Staat übernommen hatte. Alleine in Witten sind das über 4 Millionen Euro jährlich.

Längst geht es jedoch nicht mehr nur um Hartz IV, sondern vor allem um eine gesellschaftliche Perspektive. Die Themenvielfalt ist so bunt wie das tägliche Leben, denn Hartz IV hält in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einzug. Entsprechend findet eine zunehmende gesamtgesellschaftliche Debatte auf der Montagsdemo statt, nach der Frage, wie die Probleme gelöst werden können. Der Montag hat sich zunehmend zum Tag des Widerstands entwickelt.

AUF Witten ist Initiator der Wittener Montagsdemo und unterstützt die Bewegung weiterhin. Sie ist von Beginn an ein offenes Forum für alle geworden. Das offene Mikrofon ist ihr Wesensmerkmal. Deshalb rufen wir Sie auf:

Kommen Sie zur Montagsdemo!

Jeden Montag, 17 Uhr an der Bahnhofstraße/Ecke Nordstraße

11 Jahre Montagsdemo in Witten - Montag Tag des Widerstands!

Am Montag den 10. 08. 2015 begeht die Montagsdemo Witten ihren elften Jahrestag an der Ecke Nordstraße/Bahnhofstraße gegenüber dem Berliner Platz in der Zeit von 17 bis 18 Uhr. Es gibt ein Kulturprogramm unter Mitwirkung des Bielefelder Liedermachers Norbert Ruppik, der etlichen Wittenern auch über seine gemeinsamen Auftritte mit dem hiesigen Musiker Christian Fuchs bekannt sein dürfte. Und es wird Bilanz gezogen über die Jahre, in denen sich der Montag als Tag des Widerstands etabliert hat:

Kommunale Überschuldung, Umweltzerstörung, Flüchtlingselend, Kriegsgefahr, Wirtschaftskrisen – all das forderte die Teilnehmer der Montagsdemo am offenen Mikrofon zur Stellungnahme heraus.

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Höhere Eingruppierung berechtigt

Die Montagsdemo in Witten erklärt sich solidarisch mit Eurem Streik und unterstützt voll Eure berechtigten Forderungen und Streikziele.

Es ist ein Skandal, dass sich die kommunale Arbeitgeberseite seit Wochen keinen Millimeter bewegt hat und damit verantwortlich ist für die entstandene Engpass-Situation in der vorschulischen Kinderbetreuung.

Wer den ErzieherInnen angesichts der Verdopplung der Kitaplätze seit 2012 und dem schleichenden Personalabbau vorwirft, eigennützige Interessen zu verfolgen, verkehrt die Tatsachen.

Es ist nicht richtig, die Zukunft der heranwachsenden Generationen unterzufinanzieren und die damit verbundene gesellschaftliche Anerkennung der Betreuungsarbeit zu missachten.

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Stoppt Gewalt an Frauen

Am kommenden Montag, den 24.11., stellt die Montagsdemo Witten anlässlich des internationalen Tags gegen jegliche Gewalt an Frauen, der alljährlich am 25.11. weltweit begangen wird, dieses Thema in den Mittelpunkt und ruft zur regen Teilnahme an der Montagskundgebung an der Ecke Bahnhofstraße/Nordstraße ab 17 Uhr auf.

Beteiligt ist die Frauengruppe Courage Witten, mit der auch letztes Jahr gemeinsam gegen Gewalt an Frauen demonstriert wurde.

Im Mittelpunkt steht dieses Jahr aus aktuellem Anlass die Solidarität mit dem Kampf in Kobanêgegen die Gewalt unter Unterdrückung durch die IS insbesondere an Frauen.

Es wird auch eine Spendensammlung durchgeführt, die persönlich in Kobanêübergeben wird.

Aufwandsentschädigung für Arbeit

Auch in Dortmund wird seit über 10 Jahren jeden Montag gegen Hartz IV demonstriert.
Auch in Dortmund wird seit über 10 Jahren jeden Montag gegen Hartz IV demonstriert.

Nach einer Weile der Arbeitslosigkeit und einem krisengeschüttelten Leben, wurde ich über das JobCenter in den Verein Mitmenschen e.V. vermittelt, zur Erprobung meiner Belastbarkeit.

Das Ganze ist eine sogenannte AM - Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung. Dafür bekomme ich 1,50 Euro pro Stunde.

Von den Arbeitsbedingungen her kann man sich eigentlich nicht beklagen, die Stimmung ist gut, herzlich und offen. Wohnungsauflösungen, Renovierungsvorbereitungen, Schrott auseinander nehmen, Hauswirtschaft - das sind die Haupttätigkeiten.

Dabei handelt es sich um den sog. 2. Arbeitsmarkt, für Menschen mit Behinderungen und psychischen wie physischen Problemen.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern