Die Montagsdemobewegung gegen die Hartz-Gesetze gibt es in Deutschland seit 2004. Zunächst in Ostdeutschland, später in fast 200 Städten Deutschlands, heute immer noch in über 100 Städten, gehen Menschen jeden Montag auf die Straße gegen die Hartz-Gesetze. Insbesondere die Einführung von Hartz IV hat einen Niedriglohnsektor geschaffen. Das Lohnniveau wurde seitdem um über 30% gesenkt, gleichzeitig nehmen Terror und Druck auf den Ämtern zu. Die Kommunen werden dazu mit den Sozialausgaben belastet, was vorher der Staat übernommen hatte. Alleine in Witten sind das über 4 Millionen Euro jährlich.

Längst geht es jedoch nicht mehr nur um Hartz IV, sondern vor allem um eine gesellschaftliche Perspektive. Die Themenvielfalt ist so bunt wie das tägliche Leben, denn Hartz IV hält in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einzug. Entsprechend findet eine zunehmende gesamtgesellschaftliche Debatte auf der Montagsdemo statt, nach der Frage, wie die Probleme gelöst werden können. Der Montag hat sich zunehmend zum Tag des Widerstands entwickelt.

AUF Witten ist Initiator der Wittener Montagsdemo und unterstützt die Bewegung weiterhin. Sie ist von Beginn an ein offenes Forum für alle geworden. Das offene Mikrofon ist ihr Wesensmerkmal. Deshalb rufen wir Sie auf:

Kommen Sie zur Montagsdemo!

Jeden Montag, 17 Uhr an der Bahnhofstraße/Ecke Nordstraße

Montagsdemonstration im Zeichen des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Die kommende Montagsdemo am 23. November steht im Zeichen des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der am 25.11. weltweit begangen wird.

Zusammen mit der Ortsgruppe Witten des Frauenverbandes Courage e.V. wird eine Diskussion zu den verschiedensten Formen der Gewalt an Frauen gestaltet. Auch direkt Betroffene können gerne das Wort ergreifen, denn das offene Mikrofon steht allen TeilnehmerInnen gleichberechtigt zur Verfügung.

Bewusst macht die Montagsdemo eine Ausnahme für faschistische Propaganda und religiös verbrämten Fanatismus, dafür kann es kein öffentliches Forum geben.

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Jahrestag der IS-Aggression gegen Kobanê

Am Montag, den 14.9.2015, ist es genau 1 Jahr her, dass die faschistischen IS-Truppen das Feuer gegen die in Nordsyrien an der türkischen Grenze gelegene Stadt Kobanê eröffneten.

Kobane ist Zentrum des gleichnamigen Kantons des von Kurden bewohnten Gebietes Rojava, wo der Kampf gegen das syrische Assad-Regime genutzt werden konnte für den Aufbau selbstverwalteter demokratischer Strukturen.

Mittlerweile ist Kobanê und das umliegende Gebiet vollständig vom IS befreit, aber es musste ein hoher Blutzoll bezahlt werden, die Stadt ist zu 80 Prozent zerstört.

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11 Jahre Montagsdemo in Witten - Montag Tag des Widerstands!

Am Montag den 10. 08. 2015 begeht die Montagsdemo Witten ihren elften Jahrestag an der Ecke Nordstraße/Bahnhofstraße gegenüber dem Berliner Platz in der Zeit von 17 bis 18 Uhr. Es gibt ein Kulturprogramm unter Mitwirkung des Bielefelder Liedermachers Norbert Ruppik, der etlichen Wittenern auch über seine gemeinsamen Auftritte mit dem hiesigen Musiker Christian Fuchs bekannt sein dürfte. Und es wird Bilanz gezogen über die Jahre, in denen sich der Montag als Tag des Widerstands etabliert hat:

Kommunale Überschuldung, Umweltzerstörung, Flüchtlingselend, Kriegsgefahr, Wirtschaftskrisen – all das forderte die Teilnehmer der Montagsdemo am offenen Mikrofon zur Stellungnahme heraus.

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Höhere Eingruppierung berechtigt

Die Montagsdemo in Witten erklärt sich solidarisch mit Eurem Streik und unterstützt voll Eure berechtigten Forderungen und Streikziele.

Es ist ein Skandal, dass sich die kommunale Arbeitgeberseite seit Wochen keinen Millimeter bewegt hat und damit verantwortlich ist für die entstandene Engpass-Situation in der vorschulischen Kinderbetreuung.

Wer den ErzieherInnen angesichts der Verdopplung der Kitaplätze seit 2012 und dem schleichenden Personalabbau vorwirft, eigennützige Interessen zu verfolgen, verkehrt die Tatsachen.

Es ist nicht richtig, die Zukunft der heranwachsenden Generationen unterzufinanzieren und die damit verbundene gesellschaftliche Anerkennung der Betreuungsarbeit zu missachten.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern