Gesundheitszentrum in Kobanê eröffnet

1. November Internationaler Kobanê-Tag

Sorgfältiges Auspacken der Geräte für das Gesundheitszentrum
Sorgfältiges Auspacken der Geräte für das Gesundheitszentrum

Im letzten Jahr haben 177 Brigadisten der ICOR, darunter die 4 Wittener Zülfü Altunok, Jan Vöhringer, Fritz Hickler und Heinz Vöhringer (Witten im Aufbruch berichtete davon) gemeinsam mit Arbeitern aus Kobanê das Gesundheitszentrum ehrenamtlich errichtet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Solidaritätsbrigaden arbeiteten selbstlos und unentgeltlich – zum Teil in ihrem Jahresurlaub – und lebten in dieser Zeit bewusst unter den gleichen Bedingungen wie die Menschen in Kobanê.

Sie schufen damit in der über 80 % zerstörten Stadt eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Gesundheitsversorgung. Das erleichtert den Wiederaufbau der Stadt und den geflohenen Einwohnern die Rückkehr nach Kobanê.

Ende September wurde das Gesundheitszentrum nun offiziell eröffnet. Das Zentrum wird als Geburts- und Frauenklinik genutzt und soll ­„24 Stunden am Tag kostenlos dem Volk dienen".

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Internationalistische Liste/MLPD kandidiert zur Bundestagswahl

Teilnehmer des Wahlkongresses bei der Abstimmung zum Wahlmanifest
Teilnehmer des Wahlkongresses bei der Abstimmung zum Wahlmanifest

Nächstes Jahr sind Landtagswahlen in NRW und Bundestagswahlen. Mit unserem Motto: "Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!" gucken wir natürlich besonders danach, wo man selber aktiv werden kann um für unsere Interessen zu kämpfen.

Deshalb war ein Teil von uns am 2. Oktober in Berlin beim Wahlkongress vom internationalistischen Bündnis.

Das internationalistische Bündnis ist ein gleichberechtigter Zusammenschluss antifaschistischer, klassenkämpferischer, internationalistischer und revolutionärer Organisationen und Einzelpersonen.

Auf dem Wahlkongress wurde beschlossen, dass das Bündnis als internationalistische Liste/ MLPD zur Bundestagswahl kandidiert. In einer Pressemitteilung heißt es:

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Jemen

- Unbeachteter Massenmord und Vernichtung des Weltkulturerbes unter Mithilfe deutscher Rüstungskonzerne

Jemen gehört zu den interessantesten und schönsten Ländern Arabiens. Eine reiche Kulturgeschichte, eine einzigartige Architektur und das konstruktive Zusammenarbeiten verschiedener religiöser Schichten zeichnet die Südspitze der arabischen Halbinsel aus. Allein die bis 20 m hohen turmartigen Häuser aus Holz und Lehm mit ihren phantasievollen Fensterverzierungen sind weltberühmt und gehören zum Weltkulturerbe.

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Solidaritätsveranstaltung mit Filmaufführung

Solidaritätsveranstaltung "Medizin für Rojava"Samstag, 2. April 2016, Beginn: 14 Uhr

WerkStadt Witten, Mannesmannstr. 6

Nach einer sehr erfolgreichen Solidaritäts- und Kulturveranstaltung im letzten Jahr in der Wittener Werk°Stadt planen wir für den 2. April eine weitere Solidaritätsveranstaltung.

Aus dem Spendenerfolg des vergangenen Jahres konnte ich im Juli letzten Jahres rund 6.000 € persönlich in Kobanê /Rojava für den Bau eines Gesundheits- und Sozialzentrum übergeben. Von zahlreichen Wittener Mitbürgern wurde zudem noch Werkzeug für den Bau gespendet.

Innerhalb weniger Monate haben 177 internationale Aufbauhelfer der ICOR – darunter neben mir auch die Wittener Jan Vöhringer und Fritz Hickler (im Oktober/November) und Heinz Vöhringer (im Dezember) - zusammen mit Arbeitern aus Kobane das 700 m² große Gesundheits- und Sozialzentrum errichtet.

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2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern