Solidarität mit Efrin und dem Widerstand zum Thema machen

Die Lage in Efrîn spitzt sich zu: Das Militär desfaschistischen türkischen Regimes ist gemeinsam mit faschistisch-islamistischen Milizen bis kurz vor den Stadtrand von Efrîn (Rojava/Nordsyrien) herangerückt und versucht einen Belagerungsring zu schließen. Türkische Kampfjets bombardieren Teile der Stadt. Dort leben ca. 500.000 Menschen, viele davon Flüchtlinge. Die Trinkwasserversorgung wurde von den Invasoren gekappt. Ein Massaker an der Zivilbevölkerung und eine humanitäre Katastrophe drohen!!!

Die Kämpferinnen und Kämpfer, besonders der YPG und YPJ, leisten schon seit 51 Tagen gegen das militärtechnisch überlegene türkische Militär einen aufopferungsvollen und heldenhaften Widerstand. Zehntausende protestieren in ganz Rojava und Efrîn selbst auf den Straßen und stellen sich der völkerrechtswidrigen Aggression entgegen. Weltweit protestierten am Wochenende bereits Hunderttausende.

Vor drei Jahren, bei der Schlacht um Kobane, hat sich gezeigt, dass die internationale Solidarität eine starke Waffe ist.

Jeder Demokrat, jeder Antifaschist ist in dieser Situation herausgefordert, klar Stellung gegen diese völkerrechtswidrigen Angriffe zu beziehen und Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn zu praktizieren.

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo erklärt: Wir werden bundesweit bei den heutigen Montagsdemonstrationen den Protest gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe des faschistischen türkischen Regimes und die Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn zum Thema machen! Beteiligt euch!

Wir fordern:

Sofortiger Stopp der Angriffe auf Efrîn!

Keinerlei Beteiligung und militärische Unterstützung durch die Bundesregierung!

Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der türkischen Regierung!

Hoch die Internationale Solidarität!

Die nächste Montagsdemo in Witten findet am 19.3. um 17 Uhr an der Nordstraße/Ecke Berliner Platz statt.

Einladung zum internationalen Frauentag 2018

Der Frauenverband Courage Witten lädt ein zur Kundgebung zum internationalen Frauentag am

Samstag, den 10. März, Berliner Platz, 11 bis 13 Uhr

Sie sind auch aktiv für frauenbewegten Themen oder Projekte? Ergreifen Sie das Wort!

Gestalten Sie die Kundgebung durch Ihren Beitrag mit! Offenes Mikrofon – auf gleichberechtigter, demokratischer und antifaschistischer, antirassistischer Grundlage.

Das sind die Themen von Courage Witten am diesjährigen Frauentag:

  • Couragierte Frauen engagieren sich auf der ganzen Welt für Ihre Interessen. Der Frauenverband Courage ist ein Teil davon. Ein frauenpolitisches Mosaik.
  • Frauen gemeinsam gegen Abschiebungen Unterschriftensammlung für das Bleiberecht der Familie Ansari

Wir freuen uns auf Sie!

Nicht tatenlos zusehen, wie Stadtteile sterben!

Andreas Bremer setzt sich für lebenswerte Stadtteile ein
Andreas Bremer setzt sich für lebenswerte Stadtteile ein

Wer in den 60er und 70er Jahren auf dem Sonnenschein wohnte, konnte dort auf einem einzigen kurzen Rundgang alle seine Einkäufe und Besorgungen erledigen:

  • Lebensmittel, frisches Fleisch, frische Wurst oder auch Blumen kaufen
  • sich am Kiosk eine Zeitung holen
  • den Lottoschein abgeben
  • sich eine Portion Pommes Frites mit Currywurst gönnen
  • Bankgeschäfte erledigen
  • schnell einen Frisörtermin vereinbaren
  • frische Brötchen und Kuchen holen
  • oder auch in den Schienenbus VT 98, genannt der Rote Blitz, einsteigen und nach Dortmund fahren.

Was ist im Jahr 2017 davon übrig geblieben? Die Bäckerei ist noch da und auch der Frisörsalon Gabriele, der gerade gezwungen wurde, in kleinere Räumlichkeiten umzuziehen.

Das Leben am Sonnenschein ist beschwerlicher geworden.

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Wittener Forum Demokratie und Menschenrechte in der Türkei lädt ein:

Repression gegen Linke aus der Türkei in Deutschland

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Latife Cenan-Adigüzel, dem Rechtsanwalt Yener Sözen und einer solidarischen UnterstützerInnengruppe aus Wuppertal

Dienstag, 24.10.2017. 19:00 Uhr Zum Alten Fritz, Augustastr. 27, 58452 Witten

Die staatliche Repression gegen Oppositionelle in der Türkei hat spätestens seit dem versuchten Militärputsch im Juli 2016 eine neue Qualität erreicht. Wenn Presseberichte und Aussagen von PolitikerInnen zugrunde gelegt werden, ist in der Folge dieser Entwicklung das deutsch-türkische Verhältnis auf einem Tiefpunkt. Die massenhaften Inhaftierungen, die auch JournalistInnen und Menschenrechtler mit deutschem Pass und im Urlaub befindliche Menschen aus Deutschland treffen, haben in Deutschland zu lauter Kritik geführt. Speziell die Inhaftierungen von Deniz Yücel, Mesale Tolu oder Peter Steudtner treffen bis heute regelmäßig auf großes öffentliches Interesse. Viele können deshalb kaum zu glauben, dass die Sicherheitsbehörden der beiden Länder noch immer ungebrochen sehr eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

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