Das Motto von AUF Witten lautet "Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern!". Entsprechend diesem Motto sind wir gegen jegliche Stellvertreterpolitik. Die Erfahrung zeigt jeden Tag aufs Neue, dass die einzige Möglichkeit ist, um etwas an den bestehenden Verhältnissen zu ändern, selbst aktiv zu werden.
Sie finden hier entsprechend aktuelle Aufrufe und Einladungen zu Veranstaltungen.

Journalistische Schwächen oder Manipulation?

Nachfolgend dokumentieren wir den Vorgang einer gekürzten öffentlichen Pressemitteilung von AUF Witten, bei dem unsere Positionen bei der Feinstaubbelastung durch den Diesel verfälscht wiedergegeben wurden. Dazu das Anschreiben an den Chefredakteur Herrn Augstein von der WAZ, sowie die Dokumentation der originalen und der abgedruckten Version der Pressemitteilung.

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Augstein,

wir verglichen unsere Pressemitteilung mit dem gekürzten Abdruck in Ihrer Zeitung und verfassten dazu einen kritischen Kommentar. (siehe Anhang)

Die Gefährdung der Gesundheit der Wittener Bevölkerung, insbesondere von Kindern, durch die jahrelange Überschreitung der Grenzwerte von Nickel und Chrom im Feinstaub und die seit Jahren unverhältnismäßig hohen Stickoxidbelastungen sind besorgniserregend und können so nicht länger hingenommen werden. Dazu müssen viele Wittener aktiv werden!  Umso wichtiger ist es uns, dass die Bevölkerung von unseren Positionen keinen falschen Eindruck erhält, der durch die Art und Weise der Bearbeitung in Ihrer Lokalredaktion enstehen könnte.

Unsere aktuelle Publikation zu dem Thema, "Witten im AUFbruch" Nr. 2-2017,  steht Ihnen im Internet unter

www.auf-witten.de zur Verfügung.

Es wäre schön, wenn Sie die eine oder andere Recherche, z.B. die konkrete höhere Erkrankungsrate bei Einschülern im Umkreis des Edelstahlwerkes, thematisieren könnten oder unserer These nachgehen würden, dass mit dem Mix aus Edelstahl-Feinstaub und Stickoxiden zusätzliche und größere Gefahren entstanden sind, die von der Bezirksregierung ignoriert werden.

mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Romeo Frey
Sprecher im Vorstand von AUF Witten

Infostand von AUF Witten am Samstag, 5. August in der Innenstadt

Am kommenden Samstag führt AUF Witten an der Ecke Nordstr./Bahnhofstr. in der Zeit von 11 bis 13 Uhr einen Infostand durch.

Dabei wird die Bündniszeitung Witten im AUFbruch verteilt, die sich mit Umwelt und Gesundheit in Witten beschäftigt. Bewusst unmittelbar vor dem Bundestagswahlkampf wird die industriehörige Praxis der Aufsichtsbehörden und Untätigkeit der verantwortlichen Politik an den Pranger gestellt, konkret bezogen auf Witten.

Am aktuellen Stickoxid-Skandal konnte schon nachvollzogen werden, wie untertänig bis in die höchste Administration Politik gemacht wird zulasten unserer Gesundheit.

Es wird aber auch sichtbar in einem Bereich, der von den Medien entweder mit Desinteressen oder sogar mit Verharmlosung  behandelt wird. Nämlich bei der seit Jahren chronischen Überschreitung der Grenzwerte von Nickel und Chrom im Feinstaub in Witten und anderen Stahlstandorten. Diese führt nicht nur bei Kindern in der Umgebung des Edelstahlwerks zu einer nachgewiesenen höhereren Zahl von Schädigungen. Sondern belastet ganz Witten, je nach Witterung. Eindeutig stammt sie nicht von Dieselfahrzeugen, sondern kann nur von der Stahlerzeugung kommen. Die Bezirksregierung Arnsberg aber erteilt einen Freibrief für diese Vergiftung.

Ihre Vertuschung folgt somit demselben Muster wie beim Dieselabgasbetrug. Die Industrie nimmt natürlich dankbar jedes Geschenk in Form von Schlupflöchern an.

Die Bevölkerung kann und wird sich aber niemals mit ihrer Vergiftung abfinden, durch welchen Stoff auch immer.

AUFstehen für eine Perspektive

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach dem Durchlesen all dieser zahlreichen Berichte (Anm. d. Red.: siehe Witten im AUFbruch 3/2016) steht die Frage im Raum: Was ist die Schlussfolgerung hieraus?

Sicher gibt es in vielen Punkten Ansichten, bei denen Sie sagen werden "Ist ja schön und gut, aber...". Das liegt in durchaus berechtigten Kritiken und Zweifeln begründet. Aber entscheidend ist doch, ob wir uns einig in der Frage sind, dass sich etwas in dieser Gesellschaft verändern muss und wir das in der Hand haben.

Mit dieser Einigkeit kann die Schlussfolgerung dann doch nur sein, sich bei AUF Witten zu organisieren und aktiv zu werden entsprechend seinen Möglichkeiten. Über die Wege zum Ziel können wir dabei fleißig auf Augenhöhe streiten.Dabei ist es unerheblich ob Sie ein Parteibuch haben oder nicht.

Wenn es um die Sache geht, dann nur über weltanschauliche Grenzen hinweg auf antifaschistischer Grundlage.

Weiterlesen: AUFstehen für eine Perspektive

Einladung zur Diskussionsveranstaltung: "MLPD-Partei der Jugend"

Toni Lenz, jugendpolitischer Sprecher der MLPD
Toni Lenz, jugendpolitischer Sprecher der MLPD

Der Kreisverband Ennepe-Ruhr der MLPD lädt für den 22. Juni zu einer Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Vorbereitung ihres X. Parteitages ein. Thema ist: "MLPD-Partei der Jugend". Es ist eine grundlegende demokratische Tradition der MLPD in der  Vorbereitung des Parteitags, breit in der Mitgliedschaft sowie öffentlich über Kernfragen der Zeit zu diskutieren.

Völlig anders wie in allen bürgerlichen Parteien, haben in dieser Zeit die Mitglieder das Sagen."Die MLPD organisiert mit ihrem Jugendverband REBELL die Rebellion für die Zukunftsinteressen der Jugend", heißt es einleitend in einem Abschnitt zur Jugendarbeit der Partei in einem dem Parteitag vorliegenden Entwurf eines überarbeiteten Parteiprogramms.

Als Referent wird Toni Lenz aus Gelsenkirchen, der jugendpolitische Sprecher der MLPD, Rede und Antwort zu diesem Thema stehen. Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen.

Mittwoch: 22. Juni 2016, Beginn: 19.00 Uhr,

Ort: Bürgerzentrum Holschentor, Talstr. 8, Hattingen,

Eintritt: 3,00/1,50 €

2018  AUF Witten - Um uns selbst müssen wir uns selber kümmern