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PCB-Belastung und Giftmüll unter Tage – eine breite öffentliche Diskussion ist nötig!

Kategorie: Umwelt Veröffentlicht: Freitag, 02. Dezember 2022 Geschrieben von Kumpel für AUF

Christian LinkAm 18.11.2022 berichtete die WDR Lokalzeit Ruhr in einem Beitrag über die Ergebnisse einer von Kumpel für AUF und der "Ärzteinitiative gegen Zechenflutungen und Giftmüll unter Tage" initiierte Studie über PCB-Belastungen bei Bergleuten, die auf den Zechen der RAG gearbeitet haben. Sie widerlegt die Ergebnisse einer von der RAG im Jahr 2019 beauftragten Studie, dass eine akute Gesundheitsgefährdung der dabei untersuchten Bergleute nicht vorliegen würde.

Es ist insbesondere der Eigeninitiative und Beharrlichkeit der Bergarbeiterinitiative zu verdanken, dass eine eigenständige Studie durchgeführt worden ist. Sie wurde aus Spendengeldern von zahlreichen Unterstützern selbst finanziert.

Es ist dagegen unverantwortlich, dass von der RAG seit der Veröffentlichung einer ersten Studie nichts mehr unternommen wurde. So ist die Beauftragung einer weiteren Studie unter dem Vorwand der Corona-Pandemie vermutlich bewusst verweigert worden. Dass der RAG-Konzern bis heute den berechtigten Forderungen der Bergarbeiter nach einer konzernunabhängigen Studie nicht nachgekommen ist, zeigt, wie wenig dem Unternehmen die Gesundheit und das Leben der Kumpel wert ist.

Dazu passt auch, dass der von der RAG damals beauftragte Gutachter Prof. Dr. Thomas Kraus von der Uniklinik der RWTH Aachen und wissenschaftlicher Leiter der Studie im WDR die Ergebnisse der Studie von Kumpel für AUF kleinredete und in Frage stellte.

Kumpel für AUF und die Ärzteinitiative haben dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die AUF Witten an dieser Stelle veröffentlicht.

(Bild: Christian Link, Sprecher der Bergerarbeiterinitiative Kumpel für AUF)

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