Aufruf zur Gedenkfeier am Grabmal von Josef Patocki und Karl Bracht am Sonntag, 29. März 2026 um 15 Uhr Städt. Friedhof Heven
Gegen den Kapp-Putsch traten im März 1920 Arbeiter und Angestellte in ganz Deutschland in den Generalstreik. Im Ruhrgebiet bewaffneten sich 100.000 Berg- und Stahlarbeiter in der Roten Ruhrarmee und besiegten die mordenden Freikorps, die schon damals das Hakenkreuz am Stahlhelm trugen. In einer beispiellosen antifaschistischen Einheitsfront wurde damals die Errichtung einer faschistischen Diktatur in Deutschland verhindert.
Mit dieser Gedenkfeier mit Rede, Grußworten und kulturellen Beiträgen wird nicht nur an die im Kampf für die Freiheit gefallenen Wittener Josef Patocki und Karl Bracht erinnert. Wir wollen damit den Zusammenschluss und Zusammenhalt aller Gegenkräfte gegen Faschismus und Weltkriegsfahr voranbringen! Nehmt diese Gelegenheit wahr und bringt euch aktiv ein!
Anmeldung von kulturellen Beiträgen, Grußworten und Absprachen über AUF Witten oder telefonisch mit Romeo Frey.
„Das Leben nahmen sie, aber nicht den Geist“
Unsere Verantwortung ist es heute mehr denn je, in diesem Geiste zu handeln!
Für den Veranstalterkreis:
Romeo Frey – Vorstandssprecher AUF Witten
Bebbelsdorf 43, 58454 Witten, Tel. (02302) 81953
09.03. - Montagsdemo zum Kampf für den Weltfrieden
Die Wittener Montagsdemo stellt ihre Kundgebung ins Zeichen des Kampfs um den Weltfrieden!
Der Nahe Osten brennt! Täglich eskaliert die Situation weiter!
Kommt jetzt der Beginn des 3. Weltkriegs?
Die Wittener Montagsdemo stellt ihre Kundgebung in den gemeinsamen Kampf gegen die massiv gewachsene Weltkriegsgefahr. Sie ruft alle friedensliebenden Menschen auf, sich in den Protest mit einzureihen. Das offene Mikrofon bietet die Gelegenheit, seine Meinung, Vorschläge und Aktivitäten einzubringen.
Die völkerrechtswidrigen Angriffe der israelischen Armee gemeinsam mit den USA gegen den Iran haben hunderte Tote unter Zivilisten, darunter viele Kinder und Jugendlichen gefordert. Wie kann das eine „Mission zum Schutz der iranischen Bevölkerung vor dem iranischen Regime“ sein? Das seit Jahrzehnten im Iran herrschende grausame faschistische Mullah-Regime greift im Gegenzug US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Katar und laufend weitere Staaten an. USA bombardiert weiter, Israel marschiert in den Libanon ein. Das ist eine brandgefährliche Situation – nicht nur für die Menschen im Nahen Osten. Ein dritter Weltkrieg wird eine konkrete akute Bedrohung!
Wir sind nicht blind gegenüber den Verbrechen des Mullah-Regimes, richten uns aber gegen alle beteiligten Kriegstreiber. Wir stellen uns an die Seite des iranischen Volkes und seinen Kampf um Befreiung, aber nicht um den Preis des Verzichts auf Selbstbestimmung und Unterordnung unter ein Diktat von USA oder Israel.
Weiterlesen: 09.03. - Montagsdemo zum Kampf für den Weltfrieden
Kundgebung zum Internationalen Frauentag
Der Frauenverband Courage Witten lädt ein zur Kundgebung zum Internationalen Frauentag am Samstag, 07.03. um 11.00 Uhr auf dem Berliner Platz


Mehr Informationen unter www.courage-witten.de
Weder Mullah noch Schah!
Zu der Berichterstattung in der WAZ, insbesondere zum Artikel im Wittener Lokalteil Krieg gegen Iran: „Was daraus wird, hängt von so vielen Faktoren ab“ haben Achim Czylwick, ehemaliges und langjähriges Ratsmitglied von AUF Witten und Romeo Frey, Vorstandssprecher im Kommunalwahlbündnis die folgenden Leserbriefe veröffentlicht:
Die Mullahs müssen weg – daran gibt es keinen Zweifel. Aber wer heute über den Sturz des Regimes spricht, darf nicht ausblenden, wer sich danach an die Schalthebel der Macht setzen will. Wenn ausgerechnet Trump und Netanjahu ihre Finger im Spiel haben, geht es nicht um Freiheit für die Menschen im Iran, sondern um ein Regimewechselprojekt im eigenen Interesse.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie gefährlich solche Konstellationen sind. 1979 wurde der Schah durch eine breite revolutionäre Bewegung gestürzt, in der linke, säkulare und islamische Kräfte gemeinsam kämpften. Khomeini kehrte aus dem Exil zurück und ließ genau jene linken und demokratischen Kräfte, die mitgeholfen hatten, das alte Regime zu stürzen, als erste zerschlagen. Die Hoffnungen eines großen Teils der Bevölkerung wurden in eine neue Diktatur unter religiöser Flagge verwandelt.








