Bis hierhin und nicht weiter – Montagsdemo Witten unterstützt Ruhrpott-Rebellion
Kundgebung am Montag, 1. Juni 2026, um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz
Die Montagsdemo Witten lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Kundgebung ein am Montag, den 1. Juni 2026, um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz.
Die Kundgebung steht im Zeichen der entstehenden „Ruhrpott-Rebellion“, einer Bewegung gegen Sozialabbau, Arbeitsplatzvernichtung und die zunehmende Belastung von Beschäftigten, Rentnern, Erwerbslosen und Familien. Unter dem Motto „Solidarisch, laut und unbequem“ wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein deutliches Zeichen setzen.
„Hier im Ruhrpott zählt nicht, was du sagst – sondern was du machst. Wir arbeiten hart, wir halten zusammen und wir stehen füreinander ein. Wenn es darauf ankommt, stehen wir auf“, erklärt die Montagsdemo Witten.
Während viele Menschen täglich den Laden am Laufen halten, werden von Unternehmerverbänden und Teilen der Politik längere Arbeitszeiten, spätere Renteneintritte und Kürzungen bei sozialen Leistungen gefordert. Gleichzeitig nehmen Arbeitsverdichtung, Stellenabbau und Unsicherheit für viele Beschäftigte weiter zu.
Die Montagsdemo kritisiert diese Entwicklung und erinnert daran, dass soziale Rechte und Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen nie Geschenke
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Die „Gesundheitsreform“ - eine hochwertige, verlässliche und bezahlbare Krankenversorgung?
Das behauptet jedenfalls die CDU. Achim Czylwick, aktiv im Kommunalwahlbündnis AUF Witten hat sich kritisch damit auseinandergesetzt. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag zur letzten Montagsdemo:
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute sprechen wir über etwas, das uns alle betrifft: unser Gesundheitswesen. Über die Frage, ob Krankheit ein Geschäft sein darf – und darüber, wie eine Regierung uns eine unsoziale Reform als „ausgewogen“ verkauft.
Die Bundesregierung behauptet, die aktuelle Gesundheitsreform sei „ausgewogen“ und „sozialverträglich“, würde die angebliche Milliardendefizit der Krankenkassen schließen. Doch es ist eine Lüge die nur vernünftig klingen soll.
Um zu verstehen, woher die Krise des Gesundheitswesens kommt, müssen wir in die 1970er und 1980er zurückgehen. Damals wurde uns die Privatisierung des Gesundheitswesens als Wundermittel verkauft, weil die solidarische gesetzliche Krankenversicherung, wegen der „Kostenexplosion“ angeblich nicht mehr finanzierbar sei. Die Botschaft war, private Träger seien effizienter, wirtschaftlicher, moderner. Es wurde der Begriff der „Gesundheitswirtschaft“ erfunden.
Heute, Jahrzehnte später, können wir Bilanz ziehen. Statt „Privatisierung = nachhaltige Kostensenkung“, hat
04.05. - Montagsdemo: Gesundheitsreform - Kahlschlag für gesetzlich Krankenversicherte
Das Thema auf der nächsten Montagsdemo am 04.05. um 17:00 Uhr auf dem Berliner Platz ist die Gesundheitsreform der CDU/SPD Regierung. Der Reformentwurf zur Entlastung der Krankenkassen wurde diese Woche im Bundeskabinett verabschiedet. Diese „Entlastung der Krankenkassen“ soll auf den Rücken der gesetzlich Versicherten durchgesetzt werden. So soll es weniger kostenfreie Familienversicherung geben, Steuern werden auf Alkohol und Tabak erhöht und auf Zucker wieder eingeführt, Das Krankengeld soll gekürzt werden von 70% des Bruttolohns auf nur noch 65% bzw. 85% statt 90% des letzten Nettolohns, Geplant sind die Einführung einer Teilkrankschreibung, Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze, Kürzungen bei der Übernahme von Behandlungen, höhere Zuzahlung bei Medikamenten und Klinikaufenthalten…
Damit wird das Gesundheitssystem und die gesetzlich versicherten Bürgerinnen und Bürger mehr belastet. Die Montagsdemo Witten macht dies am 04.05. um 17:00 Uhr zum Thema und freut sich auf eine rege Beteiligung.
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