Weder Mullah noch Schah!
Zu der Berichterstattung in der WAZ, insbesondere zum Artikel im Wittener Lokalteil Krieg gegen Iran: „Was daraus wird, hängt von so vielen Faktoren ab“ haben Achim Czylwick, ehemaliges und langjähriges Ratsmitglied von AUF Witten und Romeo Frey, Vorstandssprecher im Kommunalwahlbündnis die folgenden Leserbriefe veröffentlicht:
Die Mullahs müssen weg – daran gibt es keinen Zweifel. Aber wer heute über den Sturz des Regimes spricht, darf nicht ausblenden, wer sich danach an die Schalthebel der Macht setzen will. Wenn ausgerechnet Trump und Netanjahu ihre Finger im Spiel haben, geht es nicht um Freiheit für die Menschen im Iran, sondern um ein Regimewechselprojekt im eigenen Interesse.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie gefährlich solche Konstellationen sind. 1979 wurde der Schah durch eine breite revolutionäre Bewegung gestürzt, in der linke, säkulare und islamische Kräfte gemeinsam kämpften. Khomeini kehrte aus dem Exil zurück und ließ genau jene linken und demokratischen Kräfte, die mitgeholfen hatten, das alte Regime zu stürzen, als erste zerschlagen. Die Hoffnungen eines großen Teils
Dringende Soforthilfe für die Bergleute in der Ukraine ist das Gebot der internationalen Solidarität!
Die Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF hat folgenden Spendenaufruf veröffentlicht:
Kumpel für AUF ruft zu einer vierwöchigen Spendenkampagne für die Bergleute in der Ukraine auf. Die Internationale Bergarbeiterkoordinierung informierte uns über ihre große Not und den akuten und lebenswichtigem Bedarf.
Ein Bergmann, der mit seiner Unabhängigen Gewerkschaft Teil der Internationalen Bergarbeiterkoordination ist, schrieb am 30. Januar angesichts der zugespitzten Situation nach vier Jahren brutalem Krieg in der Ukraine: „Jetzt ist es besonders schwer geworden ... Unsere Wohnungen werden nur vier Stunden am Tag mit Strom versorgt. Aus diesem Grund ist der Internetzugang sehr eingeschränkt und ich kann nicht immer sofort mit Ihnen in Kontakt treten. In den Wohnungen gibt es keine Heizung. Die Außentemperatur beträgt -22 Grad, in den Wohnungen etwa +8 Grad.... Ich wollte Sie fragen, ob noch Hoffnung besteht, dass Sie Hilfe für die Familien der Bergleute von Novovolynsk sammeln? Wir hoffen sehr auf Sie.“
Dem ging voraus, dass russische Raketenangriffe auf die Zerstörung der Versorgung mit Gas, Wasser Strom zielten und die Bergleute seit 2025 keine Löhne mehr erhielten und die Rechnungen dafür nicht bezahlen konnten. Erst vor wenigen Tagen kamen mehrere Bergleute bei einem russischen
Solidaritätscamp für Palästina im Lutherpark vom 20.6. ab 12 Uhr bis 29.6. 18 Uhr
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