Das Daimler Greenwashing ist gescheitert - Dieselmotor vergiftet Menschen, um Aggregate zu schützen.

Das Daimler-Werk in Stuttgart-Untertürkheim (foto: MSeses/CC BY-SA. 3.0)
Das Daimler-Werk in Stuttgart-Untertürkheim (foto: MSeses/CC BY-SA. 3.0)

Jahrelang erklärte der Daimler-Vorstand bei allen erdenklichen Anlässen: „Unsere Dieselmotoren brauchen wir für den Umweltschutz, um den CO2-Ausstoß zu senken. Wir benutzen kein 'Defeat Device', das auf Prüfständen schummelt“. Von Automobilausstellungen und in allen Medien wurde den Menschen ins Gesicht gelogen, welch grüne Technik Mercedes doch entwickelt hätte. Die Deutschen Umwelthilfe (DUH) deckte nach Zeitungsberichten vom 29. Januar den Schwindel auf, dass auch Daimler-Dieselmotoren bis zu zehnmal mehr Stickoxid in die Umwelt pusten als angegeben. Sie beantragt inzwischen beim zuständigen Kraftfahrtbundesamt den Entzug der Typgenehmigung für Fahrzeuge mit 4-Zylinder-Dieselmotor (OM651). „rf-news“ sprach dazu exklusiv mit einem Arbeiter aus der Motorenmontage von Daimler.

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Kein Feinstaubproblem?

Ratsmitglied Achim Czylwick
Achim Czylwick setzt auf den Widerstand der Bevölkerung wenn es um den Umweltschutz geht!

Achim Czylwick, Ratsmitglied für AUF Witten

Vor seiner Beförderung nach Bochum hinterließ Stadtbaurat Markus Bradtke noch eine frohe Botschaft:

Witten hat kein Feinstaubproblem!“

Das hört man gerne, doch allein es fehlt der Glaube!

Seit Gründung im Herbst 2003 machte AUF Witten das Thema Reinhaltung der Luftund Schutz unserer natürlichen Umwelt zur ständigen Aufgabe. Je mehr wir uns in die Materie einarbeiteten, desto klarer wurde, wie die offizielle Umweltpolitik funktioniert:

Vertuschen, Verharmlosen, Abwiegeln

Vor allem, wenn es um den Verdacht großindustrieller Umweltverbrechen geht.

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Zurück in die Steinzeit?

Sollte die NATO nicht längst abgeschafft sein?
Sollte die NATO nicht längst abgeschafft sein?

Im Sommer diesen Jahres lies die Nachricht aufhorchen, dass Fracking Teil der offiziellen Agenda der NATO ist. Von der Wirtschaft und der mit ihr verbandelten EU war dies bekannt, nur ist die NATO offiziell immer noch ein militärisches Verteidigungsbündnis. Als solches steht es ihr eigentlich gar nicht zu, sich so in die (umwelt-) politische Entscheidungsfindung einzumischen. Aber vielleicht zeigt sie uns so viel mehr etwas über sich selbst.

Die NATO wurde zu Beginn des kalten Krieges gegründet, um die westlichen, kapitalistischen Staaten vor einer angeblichen Bedrohung durch die östlichen, kommunistischen Staaten zu schützen, die sich im Warschauer Pakt zusammenschlossen. Wie jeder weiß, ist der kalte Krieg und der Warschauer Pakt seit mehr als 20 Jahren Geschichte, die NATO aber seltsamerweise nicht. Sie hat jedoch ihren offiziellen Sinn ganz offenbar verloren.

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Macht mit beim Aufbau der Umweltgewerkschaft!

Jan Vöhringer ist Mitinitiator zur Gründung der Umweltgewerkschaft in Witten
Jan Vöhringer ist Mitinitiator zur Gründung der Umweltgewerkschaft in Witten

von Jan Vöhringer, Mitglied von AUF Witten und Initiator der Umweltgewerkschaft

Am 11. Oktober war der „Global Frack Down Day– ein weltweiter Kampftag gegen Fracking. Überall auf der Welt gingen hunderttausende Menschen gegen Fracking auf die Straße. Kaum ein Thema ist wohl so kontrovers wie das Fracking.

Auf der einen Seite die Hauptakteure des Frackings aus dem internationalen Finanzkapital. „Unter den 500 größten Monopolen der Welt sind 89 bei der Gewinnung und Verbreitung fossiler Rohstoffe oder bei der Produktion der dazu eingesetzten Technologie tätig.“ (Stefan Engel, Katastrophenalarm – Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur, S.208).

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