Feinstaub in Witten - eine unendliche Geschichte?

DEW vom Ruhrdeich Richtung Norden. Die Abluftventilatoren sind vom Bahnsteig aus nicht zu sehen und blasen so verdeckt und höchstwahrscheinlich ohne dezidierte Messung Stäube in die Luft. (eigenes Foto)
DEW vom Ruhrdeich Richtung Norden. Die Abluftventilatoren sind vom Bahnsteig aus nicht zu sehen und blasen so verdeckt und höchstwahrscheinlich ohne dezidierte Messung Stäube in die Luft. (eigenes Foto)

Wolfgang Seidel versucht Antworten bei der Bezirksregierung Arnsberg zu bekommen.
Wolfgang Seidel versucht Antworten bei der Bezirksregierung Arnsberg zu bekommen.

Seit 05. November 2015 bemühe ich mich, zunächst bei Wittens „Umwelt­managerin“, dann bei der letztlich zuständigen Bezirksregierung in Arnsberg, Antworten auf das Feinstaubproblem in Witten zu bekommen.

Zwischenzeitlich informierte ich die Öffentlichkeit in dieser Zeitung in der Ausgabe 1-2016, die im Internet unter www.auf-witten.de nachzulesen ist.

Mittlerweile habe ich am 29.03. von Frau Karoline Karch von der Bezirksregierung Arnsberg eine Antwort auf meine eMail vom 07.03.2016 erhalten.

Ich möchte den geneigten Lesern den wesentlichen Inhalt nicht vorenthalten.

In gewisser Weise ist es ein Lehrstück in Sachen Bürokratie, über das man schmunzeln könnte, wäre unsere Gesundheit und die unserer Nachkommen nicht eine so ernstzunehmende Sache.

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Das Daimler Greenwashing ist gescheitert - Dieselmotor vergiftet Menschen, um Aggregate zu schützen.

Das Daimler-Werk in Stuttgart-Untertürkheim (foto: MSeses/CC BY-SA. 3.0)
Das Daimler-Werk in Stuttgart-Untertürkheim (foto: MSeses/CC BY-SA. 3.0)

Jahrelang erklärte der Daimler-Vorstand bei allen erdenklichen Anlässen: „Unsere Dieselmotoren brauchen wir für den Umweltschutz, um den CO2-Ausstoß zu senken. Wir benutzen kein 'Defeat Device', das auf Prüfständen schummelt“. Von Automobilausstellungen und in allen Medien wurde den Menschen ins Gesicht gelogen, welch grüne Technik Mercedes doch entwickelt hätte. Die Deutschen Umwelthilfe (DUH) deckte nach Zeitungsberichten vom 29. Januar den Schwindel auf, dass auch Daimler-Dieselmotoren bis zu zehnmal mehr Stickoxid in die Umwelt pusten als angegeben. Sie beantragt inzwischen beim zuständigen Kraftfahrtbundesamt den Entzug der Typgenehmigung für Fahrzeuge mit 4-Zylinder-Dieselmotor (OM651). „rf-news“ sprach dazu exklusiv mit einem Arbeiter aus der Motorenmontage von Daimler.

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Kein Feinstaubproblem?

Ratsmitglied Achim Czylwick
Achim Czylwick setzt auf den Widerstand der Bevölkerung wenn es um den Umweltschutz geht!

Achim Czylwick, Ratsmitglied für AUF Witten

Vor seiner Beförderung nach Bochum hinterließ Stadtbaurat Markus Bradtke noch eine frohe Botschaft:

Witten hat kein Feinstaubproblem!“

Das hört man gerne, doch allein es fehlt der Glaube!

Seit Gründung im Herbst 2003 machte AUF Witten das Thema Reinhaltung der Luftund Schutz unserer natürlichen Umwelt zur ständigen Aufgabe. Je mehr wir uns in die Materie einarbeiteten, desto klarer wurde, wie die offizielle Umweltpolitik funktioniert:

Vertuschen, Verharmlosen, Abwiegeln

Vor allem, wenn es um den Verdacht großindustrieller Umweltverbrechen geht.

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Zurück in die Steinzeit?

Sollte die NATO nicht längst abgeschafft sein?
Sollte die NATO nicht längst abgeschafft sein?

Im Sommer diesen Jahres lies die Nachricht aufhorchen, dass Fracking Teil der offiziellen Agenda der NATO ist. Von der Wirtschaft und der mit ihr verbandelten EU war dies bekannt, nur ist die NATO offiziell immer noch ein militärisches Verteidigungsbündnis. Als solches steht es ihr eigentlich gar nicht zu, sich so in die (umwelt-) politische Entscheidungsfindung einzumischen. Aber vielleicht zeigt sie uns so viel mehr etwas über sich selbst.

Die NATO wurde zu Beginn des kalten Krieges gegründet, um die westlichen, kapitalistischen Staaten vor einer angeblichen Bedrohung durch die östlichen, kommunistischen Staaten zu schützen, die sich im Warschauer Pakt zusammenschlossen. Wie jeder weiß, ist der kalte Krieg und der Warschauer Pakt seit mehr als 20 Jahren Geschichte, die NATO aber seltsamerweise nicht. Sie hat jedoch ihren offiziellen Sinn ganz offenbar verloren.

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