Anti Atom Aktivistin Hanna Poddig aus Haft entlassen
AUF Witten unterstützt den Kampf um politische Rechte und Freiheiten. Wir wollen mit dem nachfolgenden Beispiel aufzeigen, wie Umweltschützer, die einen Atomtransport bei einer organisierten Protestaktion verhindern wollen, um ihre demokratischen Rechte und Freiheiten beraubt werden.
Am 02.06.2016 wurde die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig in Vechta aus der Haft entlassen.
Wie von ihr beabsichtigt hat sie von der Geldstrafe zu der sie wegen der Blockade eines Atomtransportes verurteilt worden war einen Teil abgesessen und den Rest bezahlt. Die ersten Wochen ihrer Haft verbrachte sie in der JVA Hildesheim bevor sie letzte Woche nach Vechta verlegt wurde. Am vergangenen Freitag wurde sie nach etwas über dreiwöchiger Haft von ihren Unterstützer_innen freigekauft.
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Zweiter Pelzer-Brand in zwei Jahren: Alles ganz harmlos?
Herr Augstein von der WAZ Witten stellt in seinem Kommentar berechtigt die Frage „Warum schon wieder Pelzer?“
Diese Frage aber an den Chemiekonzern selber zu richten, dürfte sich nach den bisherigen Erfahrungen mit seiner Vertuschungspolitik eher als vergeblich erweisen.
Dagegen ist die aufgeworfene Frage, ob die Produktion etwa so gefährlich sei, schon beantwortet. Und zwar anhand der Tatsache, dass über die Hälfte der Belegschaft einer Dämmstoffproduktionslinie, um die 55 Arbeiter, frühzeitig und überwiegend an Krebserkrankungen verstorben sind, die zahlreichen Erkrankten nicht gerechnet.
Doch ungeachtet dieser Tatsache haben die Überwachungsbehörden beim Brand vor zwei Jahren mit einer kilometerweit sichtbaren schwarzen Qualmwolke keine nennenswerten Giftverseuchungen gefunden. In der Wolke selbst wurde nicht gemessen, weil mit einem „Verdünnungseffekt“ in den oberen Luftschichten gerechnet wurde. Deshalb wurden auch die von AUF Witten in einer Anfrage an die Bürgermeisterin vorgeschlagenen, für die Pelzerproduktion typischen Gifte wie [...]
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Fukushima-Jahrestag: Wir schließen das AKW Brokdorf

Heute früh haben Aktivist*innen von ContrAtom, Robin Wood und der BI Kiel gegen Atomanlagen die Schließung des Atomkraftwerks Brokdorf selbst in die Hand genommen und verhindern die Arbeiten zum Wiederanfahren des Reaktors. Seit den frühen Morgenstunden sind die beiden Einfahrten des AKW nicht mehr passierbar. Die Aktivist*innen fordern anlässlich des Fukushima-Jahrestages die sofortige Schließung aller Atomanlagen weltweit. In den letzten Wochen war während der Revision des AKW Brokdorf herausgekommen, dass die Brennelemente außergewöhnlich starke Oxidschichten gebildet hatten.
Daran wird wieder einmal deutlich, dass niemand die Prozesse im Reaktor auch nur nachvollziehen kann – auch vor diesem Hintergrund ist es ein [...]
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Leserbrief zu Feinstaub-Artikeln vom 11.01.2017 (WAZ)
Für den Leser beider Artikel „Land nimmt Feinstaub ins Visier“ und „DEW: Wir investieren Millionen in die Umwelt“ ergibt sich der Eindruck, dass sich alle verantwortlichen Stellen kümmern und dass Probleme zügig gelöst werden.
Auf den Gedanken, kritisch zu hinterfragen oder gar selbst aktiv zu werden, soll man wohl nicht kommen. Obwohl es seit Jahrzehnten immer wieder Initiativen Wittener Umweltbewegter gegen die Luftverschmutzung insbesondere durch das Edelstahlwerk gibt. Auch das überparteiliche Personenwahlbündnis AUF Witten hat das seit seiner Gründung im Jahr 2003 immer wieder zum Thema gemacht. Das beweist unser ausführliches Umweltarchiv unter www.auf-witten.de.
Doch weder Politik noch Aufsichtsbehörden haben die angeklagten Gesundheitsgefährdungen bisher ernst genommen. Maßnahmen, wenn überhaupt, dienten immer nur der Beschwichtigung oder wurden so angeordnet, dass industrielle Emittenten aus der Schusslinie genommen und der Individualverkehr zum Sündenbock gemacht werden.
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